Pädagogisches Konzept

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Schwerpunkte in der pädagogischen Arbeit

Die pädagogische Arbeit der „Wühlmäuse“ ist situationsorientiert, teiloffen und familienergänzend. Wir arbeiten nach dem Situationsorientierten Ansatz. Dieser beinhaltet eine ständige Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle als Erzieherin, der Kinder als Individuen und der aktuellen Situation, in der sich die Gruppe befindet.

Wir sehen uns deshalb als Entwicklungsbegleiter und haben diese Ziele:

  • Wir möchten in dieser Rolle die Selbstständigkeit unserer Kinder unterstützen und ihr Selbstwertgefühl durch Selbstaktivität fördern
  • Wir suchen als Erzieher gemeinsam mit den Kindern immer wieder neue Handlungsräume
  • Wir sind bemüht, gemeinsam mit den Kindern in verschiedenen Situationen (z.B. auch Konfliktsituationen) Handlungsalternativen zu entwickeln
  • Wir geben ggf. Impulse für die Gestaltung dieser Situationen – Wir bemühen uns Impulse (z.B. besonderes aktuelles Interesse/ spezielle Erlebnisse der Kinder) von Seiten der Gruppe und einzelner Kinder wahrzunehmen und diese Impulse in unserer Arbeit mit den Kindern aufzugreifen
  • Wir versuchen, Kinder mit besonderen Problemen und Verhaltensweisen zu integrieren
  • Wir bemühen uns, u.a. in der gezielten Arbeit in Projekten um ganzheitliche Auseinandersetzung mit einem Thema (Anregung aller Entwicklungsbereiche: den der motorischen, kognitiven, emotionalen, sprachlichen und sozialen Entwicklung) (nach: Krenz, Arnim: Der „Situationsorientierte Ansatz“ in der Kita, Troisdorf, 2008, S. 38)

Inhaltliche Schwerpunkte sind die Förderung von Selbstständigkeit, die Bildungsbereiche der Bildungsvereinbarung NRW, ein ganzheitlich ausgerichtetes Vorschulprogramm, Bilinguale Erziehung sowie eine individuelle ausgerichtete Sprachförderung.

Innerhalb der vier Bildungsbereiche Bewegung, Spielen/Gestalten/Medien, Sprache, Natur/kulturelle Umwelten, die in der Bildungsvereinbarung NRW festgelegt wurden, setzen wir unsere Ziele folgendermaßen in unserer gemeinsamen Arbeit mit den Kindern um:

Wir erleben die Natur

Wir geben unseren Kindern die Möglichkeit, insbesondere an unseren Draußentagen, bei Wind und Wetter innerhalb unseres sehr großen, urwüchsigen Außengeländes zu spielen und sich ausgiebig zu bewegen. Sie erleben die Eigenarten der sie umgebenden Natur, erfahren physikalische Eigenschaften und Gesetzmäßigkeiten. Der Reiz des Spielens in der Natur liegt in deren Erkunden, dem eigenen Ausprobieren und Entwickeln von phantasievollem, gemeinsamen Spiel. Damit unsere Kinder ihren Erkundungsdrang im Freien ausleben können, ist es deshalb wichtig, auf entsprechend „warme“ und wetterfeste Kleidung zurückzugreifen, damit selbst Pfützen und Schlamm, sowie Regen und Schnee spielerisch entdeckt und erfahren werden können.

Die Welt der Tiere erleben die Kinder über Insekten und Kriechtiere, die sie im Spiel auf dem Außengelände entdecken und beobachten können. Während der „Stilleminute“ unseres Morgenkreises lauschen sie dem Zwitschern der Vögel, die auf unseren Bäumen wohnen. Die Kinder versorgen mit uns gemeinsam die Haustiere unserer Gruppen. Sie übernehmen die Fütterung der Kaninchen, Meerschweinchen und Fische.

Auch den Wechsel der Jahreszeiten, der eine große Veränderung der Natur mit sich bringt, wird von uns thematisch aufgegriffen und durch das direkte Erfahren auf unserem Außengelände unmittelbar erlebt. Die Natur dabei zu schätzen und zu schützen, sorgsam mit ihr umzugehen und sie als Bestandteil des eigenen Lebens kennenzulernen, ist eine unserer Zielsetzungen in der pädagogischen Arbeit.

Für Kinder ist Bewegung Ausdruck von Lebensfreude

In jeder Art von Bewegung bietet sich den Kindern die Möglichkeit, Erfahrungen in der Welt und mit dem Körper zu sammeln. Von diesen Erfahrungen und Eindrücken hängt es ab, in welcher Weise das Kind seine Welt in sich aufnimmt und verarbeitet. Durch die eigene Bewegung und Beweglichkeit lernen sie sich kennen. Sie lernen sich und den eigenen körperlichen Einsatz einzuschätzen und stellen sich darauf ein. Das sind wichtige Voraussetzungen für stetig wachsende Selbstsicherheit und solides Selbstvertrauen.

Alle Wühlmauskinder lernen im Morgen- bzw. Abschlusskreis verschiedene Bewegungs- und Kreisspiele kennen. Bewegungsspiele sollen Spaß machen, gleichzeitig stellen sie für jedes einzelne Kind eine eigene Herausforderung dar. Das gezielte Bewegungsspiel verbessert nicht nur das Orientierungsvermögen des einzelnen Kindes, sondern regt dabei die Reaktionsfähigkeit und Koordination verschiedener, gleichzeitiger Bewegungen an. Die Kinder üben z.B. eine kurze Laufstrecke in hohem Tempo zu bewältigen, je nach Situation schnell oder langsam zu laufen, die Laufrichtung zu ändern, auf Überraschungen zu reagieren, zu beobachten, Hindernisse zu erkennen und ihnen auszuweichen.

Um uns ist Musik und Rhythmus

Das erste Geräusch, das wir im Mutterbauch hören, ist das Pulsieren des Herzens der Mutter. Dieser Rhythmus der Musik existiert in unserem Körper – nicht zuletzt durch diese unmittelbare, erste Erfahrung mit „Musik“. Wir gehen davon aus, dass in jedem Kind Musikalität steckt und damit auch das Interesse, mit Musik zu spielen und mit ihr (auch in Form von Geräuschen) zu experimentieren. In unserem Gruppenalltag finden vielfältige musikalische Anregungen statt. Wir singen im Morgen- bzw. Abschlusskreis themenbezogene Lieder, spielen Rhythmus- und Singspiele. In Klanggeschichten ermöglichen wir den Kindern das Kennenlernen verschiedener Musikinstrumente und deren Klänge. Dabei setzen wir auf das kindliche Bedürfnis nach Ausdruck und Darstellung seiner Gefühlswelt. Musik transportiert Stimmung und bietet damit eine Plattform zur Verarbeitung von Eindrücken. Sie kann aber auch Austausch bzw. Kommunikation sein. Dieser soziale Aspekt ist hierbei für uns in der Gruppe von entscheidender Bedeutung. Elementares Musizieren und Singen öffnet Erfahrungsräume und öffnet Zugänge zur eigenen Gefühlswelt. Über das aktive Hören und Selbermachen erst sind jene sinnliche Erfahrungen möglich, die das musikalische Repertoire eines Kindes prägen. Deshalb ist es uns auch hier besonders wichtig, nicht in eine bestimmte Richtung zu lenken – sondern Erfahrungen von Seiten der Kinder zu zu lassen, um ihrem individuellen Verständnis Raum zu geben. Erst so wird das Kind ganzheitlich angesprochen und Musik wird zu einem (Klang-)„Erlebnis“.

Einmal pro Monat findet ein generationsübergreifendes Projekt statt: Wir singen mit einer Gruppe von Senioren in den Räumlichkeiten unseres Kindergartens.

Am Mittwoch gibt es das Angebot einer musikalischen Früherziehung für eine Kleingruppe mit Kindern im Alter von 3-6 Jahren, die von einer externen Musikpädagogin angeleitet wird. Diese musikalische Früherziehung wird durch einen Extra-Beitrag von den betreffenden Eltern finanziell getragen.

Die Welt der Sprache(n) entdecken

Unsere Kinder erleben und üben, dass Sprache als Kommunikations- und Ausdrucksmittel ein wichtiger Bestandteil unseres gemeinsamen Lebens ist. Wir erleben und leben Sprache mit den Kindern beim Spielen, beim Basteln, indem wir diese Aktionen sprachlich begleiten. Bei der Lösung von Konflikten, beim Aushandeln von Regeln bemühen wir uns um Kommunikation und Austausch. Nach dem Ausruhen z.B. begegnen wir den Kindern mit ruhiger Stimme, um die entspannte Stimmung zu erhalten.

Kinder lernen sprechen durch Hören und Nachahmung. Sie erfahren Sprache, indem sie Wörter und Sätze immer wieder sprechen und einsetzen. Je mehr Möglichkeiten sich einem Kind bieten, aktiv und selbstbestimmt seine Sprache in der Kommunikation mit anderen einzusetzen, desto größer wird sein Erfahrungsbereich und damit auch sein Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.Wir unterstützen die Kinder dabei, indem wir ihnen die Möglichkeiten bieten, sich darin zu erproben. U.a. im Morgenkreis und im Abschlusskreis geben wir ihnen Raum ihre Bedürfnisse, ihre Interessen und ihre Gefühle auszudrücken. Über das gemeinsame Singen und Sprechen von Kreis- und Fingerspielen, Reimen, Gedichten, Liedern, und dem Vorlesen von Büchern sowie dem gemeinsamen Betrachten von Bildern versuchen wir Sprache Raum zu geben und Lust und Freude an Sprache zu wecken.

Bilinguale Erziehung

Als Teil unserer Sprachbegleitung ermöglichen wir den Kindern den Zugang zu einer weiteren Sprache. Unsere Einrichtung wird mehrmals in der Woche von einer englischen Fachkraft unterstützt, die unseren Gruppenalltag auf englisch begleitet. Sie bereichert das sprachliche Angebot durch englische Lieder, Reime und Zählen. Hier erleben die Kinder neue Klänge und haben die Möglichkeit, durch das Wahrnehmen neuer phonetischer Anregungen ihr Gehör zu schulen und ihr Hörvermögen zu erweitern.

Sprachförderung

Sollten wir -unabhängig vom Ergebnis der staatlichen Sprachstandsfeststellung (2 Jahre vor der Einschulung)- den Eindruck haben, ein Kind brauche Unterstützung in seiner sprachlichen Entwicklung, suchen wir das Gespräch mit den Eltern und bieten eine individuell ausgerichtete Sprachförderung an. Je nach Förderbedarf findet diese Sprachförderung in der Gruppe bzw. in einem separaten Raum statt.

Im Spiel verinnerlichen die Kinder ihre Welt.

Spielen, Spielen
Kinder sollten mehr spielen, als viele Kinder es heutzutage tun.
Denn wenn man genügend spielt, solange man klein istdann
trägt man Schätze mit sich herum,
aus denen man sein ganzes Leben lang schöpfen kann.
Dann weiß man, was es heißt, in sich eine warme, geheime Welt
zu haben, die einem Kraft gibt, wenn das Leben schwer wird.
Was auch geschieht, was man auch erlebt, man hat diese Welt
in seinem Inneren, an die man sich halten kann.
Astrid Lindgren

Während des „Freispiels“ gestalten die Kinder ihre Zeit nach den eigenen Bedürfnissen. Die Kinder entscheiden ihrem Entwicklungsstand entsprechend, mit welchen Spielpartnern, mit welchen Spielen oder Materialien sie sich beschäftigen wollen. Auch verschiedene je nach Gruppe unterschiedlich gestaltete Spielecken laden die Kinder zum gemeinsamen Spiel und zum Rückzug ein. Die Spielecken bieten mehrere Spielthemen an: Bauecke mit Fahrzeugen und Bauklötzen, Puppenecke mit Küche, Kuschelecke mit Büchern u.v.m..

Mit ihnen wollen wir zu phantasievollem, gemeinsamen Spiel anregen. Es finden hier von den Kindern eigen initiierte Rollenspiele und Konstruktionsspiele statt. Im Spiel setzt sich das Kind dabei mit seiner Umwelt auseinander. Dabei findet ein Prozess der „Verinnerlichung“ statt, der dem Kind spielerisch hilft, die Welt zu verstehen und zu begreifen. In dieser Auseinandersetzung kann das Kind seine Welt ganz aus sich selbst heraus erkunden – nach eigenem Tempo und Wissensstand.

Dabei fordert unser Kindergartenalltag mit seinen ständig wechselnden Spielsituationen die Kinder dazu auf, die Orientierung nicht zu verlieren. Sie werden unbewusst aufgefordert, Freiräume zu erkennen und den sich ständig verändernden Spielsituationen anzupassen. Unsere Kinder lernen, sich darin zurechtzufinden und der eigenen Intuition zu vertrauen, um situationsangemessen handeln zu können.

Kreativ sein bedeutet frei sein

Wir möchten unseren Kindern die Möglichkeit geben, der eigenen, angeborenen Kreativität nachzugehen. Das bedeutet, dass ein Haus rund, ein Kopf eckig, ein Glas eine Kastanie sein kann. Wir wissen, das Kinder ihre eigenen Vorstellungen haben und phantasievoller spielen und die Welt betrachten können als wir Erwachsene. Wir wollen ihnen diese Kreativität erhalten und ihnen die Freiheit lassen, Dinge nach dem eigenen „Sehen“ und „Erfahren“ zu gestalten. Das ist für uns eine sinnvolle, produktive Auseinandersetzung mit der Welt. Der Weg, das Ausprobieren ist das Ziel, nicht das fertige Produkt. Materialien wie Sand, Wasser, Steine, Kastanien, Stöckchen gehören für uns ebenso dazu wie Papier, Farben, Malstifte, Kleber und Knete. Das ganzheitliche Erleben der Materialien, eines „Themas“ ist dabei ein wichtiger Ausgangspunkt in Projekten. Sinnliche Erfahrungen zu ermöglichen ist eine Aufgabe, die wir als Erzieher annehmen.

Kreativ sein beinhaltet für uns aber auch, kreativ im Umgang miteinander zu sein. Z.B. neue Wege in der Lösung von Konflikten zu gehen. Frei denken und handeln zu können, um die Welt annehmen und erfahren zu können, ist das was wir unseren Kindern erhalten wollen.

Gesunde Ernährung für einen gesunden Körper

Damit alle Kinder in unserem Kindergarten gesund frühstücken können, bieten wir einen Frühstückstisch in der Gruppe an. Dieser läd die Kinder zu einem gemeinsamen, gesunden Frühstück ein. Wichtige Bestandteile sind Brot, Margarine, Wurst und Käseaufschnitt und ergänzend Obst bzw. Gemüse. Bewusst verzichten wir auf das Angebot von Marmelade und Honig. Wir möchten damit allen Kindern ein gesundes, nahrhaftes Frühstück ermöglichen.

In Projekten wird das Thema „Gesunde Ernährung“ mit den Kindern gemeinsam erarbeitet. Dieses Projektthema findet je nach Bedarf gruppenintern oder auch gruppenübergreifend statt.

Zum gemeinsamen Mittagessen wird warmes, frisch gekochtes Essen (ohne Konservierungsstoffe) eines Catering Services serviert und in familienähnlicher Atmosphäre gemeinsam verzehrt. Auch die Kinder der sogenannten Blockgruppe nehmen in unserer Einrichtung am Mittagstisch teil.

Unser Haus als Haus der kleinen Forscher

Im Oktober 2009 wurde unser Kindergarten als „Haus der kleinen Forscher“ zertifiziert. Deshalb haben naturwissenschaftliche Experimente einen festen Platz in unserem Kindergartenalltag. Als das Haus der kleinen Forscher wollen wir damit dem natürlichen Interesse, ihrem angeborenen Forscherdrang Rechnung tragen. In dem Alter unserer Kinder sind sie besonders interessiert und empfänglich für Naturphänomene. Diesen ersten Zugang wollen wir ihnen ermöglichen und greifen deshalb -scheinbar alltägliche- Beobachtungen der Kinder auf und entschlüsseln gemeinsam die Botschaft, die hinter ihren Beobachtungen steckt. Kinder sind aufmerksame und gründliche Naturforscher.

Es gibt kaum ein Naturphänomen ihrer Umgebung, welches nicht ihr Interesse weckt. Intensiv wird beobachtet wie Eis oder Schnee zu Wasser schmelzen, wie sich Stoffe in Wasser auflösen oder sich eine Ameise über den Boden fortbewegt. Sobald sich die Gelegenheit für ein Experiment bietet, sind Kinder als kleine Forscher dabei – und suchen nach den Antworten auf die eigenen Fragen. Unabhängig davon, ob es sich dabei um ein Phänomen der Biologie, der Physik oder der Chemie handelt. Wir haben erfahren, dass unsere Kinder nicht nur allen Naturphänomenen gegenüber unvoreingenommen und offen sind, sondern auch sehr interessiert gegenüber stehen.

Das letzte Jahr im Kindergarten als Treppe

Das letzte Kindergartenjahr ist ein ganz besonderes Jahr in der Entwicklung des Kindes. Wir wollen den Übergang vom Kindergarten in die Schule deshalb optimal vorbereiten. Wir bieten unseren Kindern aus diesem Grund ein ganzheitliches „Vorschulprogramm“, das sie auf den bevorstehenden Schuleintritt vorbereitet. Wichtiger Bestandteil dieses Programms ist die wöchentliche Vorschulgruppenarbeit, die in einem separaten Raum stattfindet. Hier werden die Kinder gezielt an selbstständiges Arbeiten herangeführt. Es werden Arbeitsblätter mit Schwungübungen, das Schreiben des eigenen Namens, das Binden einer Schleife, das Kennenlernen der Uhr u.v.m. als Themen erarbeitet. Gezielte feinmotorische Anregungen begleiten hier die Entwicklung vom Vorschulkind zum Schulkind.

Einmal wöchentlich findet außerdem die Experimentiergruppe der Vorschulkinder statt, in der Naturphänomene aufgespürt, hinterfragt und analysiert werden. Auch hier werden feinmotorische Angebote als Vorbereitung für die Vorschulkinder in die Erarbeitung von naturwissenschaftlichen Themen integriert. Am Montagmorgen finden gezielte Bewegungsangebote für Vorschulkinder statt, in welchen sie auf unterschiedlichste Weise körperlich gefordert werden. In den Wintermonaten wird dieses Bewegungsangebot in der Regel durch einen Schlittschuhkurs in der Eissporthalle Krefeld ersetzt. Im letzten Kindergartenjahr werden viele Ausflüge (z.B. Besuche der Bibliothek, der Gärtnerei usw.) für die Vorschulkinder organisiert und es finden bei uns z.B. Besuche von der Feuerwehr bzw. der Polizei statt. Sie klären die Vorschulkinder über das Verhalten im Notfall auf und beginnen eine Verkehrserziehung, die wir dann in der Vorschularbeit weiterführen, damit die Kinder auf den alleinigen Schulweg ausreichend vorbereitet sind. In der Gesamtgruppe übernehmen die Vorschulkinder von uns initiierte Aufgaben im Bereich des sozialen Miteinanders. Wir ziehen sie z.B. bewusst als Streitschlichter heran oder regen die Betreuung eines neuen Kindes durch eine Patenschaft an.

Am Ende dieses besonderen Jahres steht der Abschied und auch dieser wird als gemeinsames Fest gefeiert: Es findet zu diesem Anlass ein gemeinsamer Ausflug mit anschließender Übernachtung statt.